Ergebnisse der Regionalkonferenz am 13.2.2017

Förderung von KünstlerInnen und Kreativen in ländlich-urbanen Räumen

13. Februar 2017 in Meerbusch, Alte Seilerei, Halle 9 / Inken Kunze, Meerbusch

Anders, aber gleichermaßen prekär: die Beschäftigungsverhältnisse für Künstler/innen und Kreative in ländlich-urbanen Gebieten!

Rund 180 Kulturverantwortliche und Kreative aus den Kulturregionen Niederrhein und Bergisches Land versammelten sich am 13. Februar in der Alten Seilerei Meerbuschs, um mit kulturpolitischen Entscheidern über die Nachjustierung und Neuausrichtung der Landesförderangebote für Künstlerinnen und Künstler in ländlich-urbanen Gebieten zu diskutieren. (Konferenzprogramm)

Obwohl Landesförderprogramme sicher nur eine Komponente unter vielen im Koordinatensystem der Arbeitsbedingungen von Berufskünstler/Innen sind, hat die Landespolitik den ersten Schritt getan und die Individuelle Förderung zu einem Schwerpunkt des NRW-Kulturförderplans 2016-2018 (https://www.mfkjks.nrw/kulturfoerderplan) erklärt, dabei auch gleich die Voraussetzungen für ein neues Förderformat geschaffen. Es bleibt nun abzuwarten, ob und in welchem Rahmen dieses neue Programm, das bis Ende 2017 zunächst im Ruhrgebiet pilotiert worden ist, auf das ganze Land ausgerollt und dann auch auf die besonderen Bedarfe der ländlicheren Gebiete zugeschnitten wird.

Soviel steht aber heute schon fest: die Kulturregion Niederrhein bietet auf ganzer Fläche gute Bedingungen für das Aufsetzen eines "Piloten", da die individuelle Künstlerförderung bis in die kleinsten Gemeinden hinein Thema und Anlass vielfältiger Überlegungen interkommunaler Vernetzungen ist. Mit dem Ziel der "Ventilierung der Szene" in regionalen und internationalen Kontexten setzt sich der Arbeitskreis Regionalkultur für eine weitere Förderebene ein und öffnet dabei neue Perspektiven für die Künstlerinnen und Künstler am Niederrhein.

Die vollständigen Konferenzergebnisse finden Sie hier:
- Langversion
- Kurzversion

Newsletter bestellen Facebook